Nichts tun, alles bleibt

Wenn wir das Gefühl haben,
nichts zu tun,
tun wir am Meisten.

Wenn wir das Gefühl haben,
nichts zu sein,
sind wir am Meisten.

In dieser Diskrepanz
zwischen Nichts und allem,
ist Alles nichts
und nichts Alles.

Im Großen und Ganzen
bleibt uns nur,
nichts zu sein
und alles zu bleiben.

Alles entsteht

Am Anfang war das Klischee.
Wenn sich dann die Wogen glätten,
gehören Altgehasste zu den Netten.

In Zeiten der Konfrontation
ist der Affront die Konnotation.
Nicht das Wort an sich.

Jedweder Konflikt entsteht
aus unserer Vorstellung.
erst dann wird Realität.

Wenn aus der Realität nichts wird,
werden wir ungeduldig.
Oder gehuldigt.

Gefangen in der Zweifelhaft

Ich habe das Zweifellos gezogen,
wurde hingebogen und umerzogen.

Gefangen in der Zweifelhaft,
blieb alles schwer und ungefähr.

Haltlos und zweifelsohne sinnbeleckt,
hielt ich mich zurück und gern bedeckt.

Wenn Sinne von hinnen tragen,
wollen wir uns hinterher immer gern vertragen.

Erst mal fragen die Devise,
von hinten die Brise, von vorne der Sturm,
hauptsache hintern Turm
bzw. hintenrum...