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Wenn der Frühling unterwegs ist, erwarten uns zumeist gute Zeiten. Dieser Blog hat den Wandel im Sinn und beschäftigt sich mit allem, was sich so tut und verändert. Gleichzeitig setze ich mich auf diesem Blog mit den Möglichkeiten des Schreibens und Reflektierens von Kulturerfahrungen auseinander, die ich während meiner Studienreisen in die Türkei, nach Slowenien und Russland und in meinem späteren Leben als Familienvater und Sozialarbeiter in Hamburg machte. Mit Ethnophotoesie versuche ich Repräsentationsformen zu finden, die sich  keinen allgemeinen  Maßstäben von Wissensproduktion verschreiben. In Momentaufnahmen und bei begrenzter Zeilenlänge sollen Bilder aufgefangen werden, die einerseits der erfahrenen Situation angemessen erscheinen und andererseits durch assoziatives Lesen "zwischen den Zeilen" ein rekapitulierendes Lesen der Situation ermöglichen.
Dem Grundsatz der Plausibilität wird bei Ethnopoesie auf andere Weise Rechnung getragen. Diese Form des Schreibens besitzt einen höheren Grad an Abstraktion, weil sie sich nicht an Situationen, sondern an einem Gefühl von Ambivalenz zwischen verschiedenen Orten und Erfahrungen des Autors misst. Dementsprechend finden sich in der Rubrik Dazwischen Texte, die sich zwischen den Orten artikulieren und damit auf den ersten Blick ungreifbar erscheinen.
Dem bekannteren Terminus der Poesie widme ich mich mit meinen Auseinandersetzungen zu bekannteren Themen wie Sinn, Liebe und dem Leben zwischen Alleinsein und Gemeinschaft. Unter Freihand finden sich ältere Texte, die mit der Technik des automatischen Schreibens entstanden.
Unter Essay finden sich einige Studienarbeiten, die ich in unterschiedlicher Weise als gut und mitteilungswürdig empfunden habe. Die Rubrik Lomo verbindet sich mit dem Reflektieren lomographischer Erfahrungen, wobei ich versuche, meinem photographischen Blick eine neue Qualität zu geben, die auf der Erfahrung sowjetischer Kamerakunst beruht. Türkçe und Русский verweisen auf Texte in türkischer und russischer Sprache.
Andere Rubriken dieser Seiten bezeichnen Orte, spontane Reaktionen oder  Sonderthemen, denen ich mich besonders gerne widme.