lazy sunday
Zunächst heißt es einmal schlafen...
ganz so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Ich war heute schon erstaunlich wach für einen ersten Tag in der Fremde und es zog mich schon um halb zehn aus dem Bett. Dennoch ließ ich den Tag erstmal ruhig angehen. Ein erster Einkauf mit den ersten slowenischen Worten: Dober den, hvala lepa, nasvidenje... Die Kassiererinnen erscheinen mir aber doch insgesamt ein wenig mürrischer als die deutschen oder es ist die Übung, die noch fehlt. Ein auf jeden Fall angestrebtes Ziel ist es, auch diese hier zum Lächeln zu bringen. Man kennt ja mein Faible für lächelnde Kassiererinnen. Leider habe ich der hiesigen dann noch falsches Geld gegeben, es fehlten zwölf Cent. Ich fühlte mich erst schlecht, dann aber fiel mir ein, dass der Euro hier ja erst im Januar eingeführt wurde. Demnach war ich wahrscheinlich sogar noch schnell.
Beim kleinen Gang durch die Stadt mit meiner WG stellte ich eigentlich nur einmal mehr fest, dass Slowenien wirklich nicht das ist, was man sich in Deutschland unter Osteuropa vorstellt. Viel zu blank die Häuser, nichts von grauen Vorstadtklischees. Eher wie eine italienische Kleinstadt oder little Berlin. Von der Breite der Straßen zu urteilen könnte ich auch im richtigen Berlin sein.
Meine WG wird immer netter, heute habe ich mal gekocht und ich glaube es hat allen geschmeckt. Schwer zu beurteilen unter einem Deckmantel der Höflichkeit. Jedoch glaube ich, dass dieser Deckmantel nicht allzu dick ist in dieser WG. Was nicht heißt, dass es ihm an Wärme fehlt.
So dann seid erstmal alle gedrückt
Felix