Die ganze Geschichte - Teil 1

Ich habe Internet! Ein Hoch auf diesen Umstand, endlich kehrt wieder Normalität in mein Leben ein ;-).
Drum nehme ich dies gleich zum Umstand um euch einmal die ganze Geschichte rund um meinen Umzug zu berichten. Es begab sich also, dass ich am vorletzten Donnerstag nach einer sehr schönen Woche in Deutschland müde um 10 pm zurück ins traute Haus in der Linhartova stiefelte als mich ein Zettel an der Küchentür überraschte:

Alea iacta est! Nach kurzer Rücksprache mit meinen Mitbewohnerinnen erfuhr ich dann, dass die Würfel wirklich gefallen waren. Denn auf die Möglichkeit die Miete doch noch zu zahlen gingen die Herren und Damen Landlords nicht mehr ein. Einer von uns konnte nämlich schlicht und einfach nicht bezahlen und man verlangte tatsächlich, dass wir dann seinen Teil übernehmen sollen. So nicht, nicht mit uns!
Da war dann also die Stresssituation. Ich ging erstmal unruhig schlafen und grübelte über die bevorstehende Situation. Da ich schon recht sicher eine Wohnung ab Juni hatte ging es letztendlich um drei Wochen. Wie schlägt man sich drei Wochen um die Ohren? Drei Wochen in denen so ziemlich alle Essay fällig sind, die noch geschrieben werden müssen. Ich rief etwaige Leute in Ljubljana an und hatte schon solche Zusagen wie: "Yeah, we can split this up, you stay two weeks here and the rest in another place." Es gibt wirklich noch nette Menschen auf dieser Welt. Dennoch begab ich mich recht verkatert am nächsten Morgen zur ortsansässigen Erasmus-Beauftragten, die nur einen Anruf tätigte und ich hatte einen Platz im Dormitory! "You can move in today!", sagte sie in mein verdutztes Gesicht. Was man nicht alles für International Students tut. Später hörte ich, dass die Slowenen hier durchschnittlich ein Jahr (!) auf ein Bett im Dormitory warten (Deshalb hielt ich gegenüber Slowenen später lieber meine Klappe über diesen Vorfall).
Was folgte war eine recht einseitige Prozedur. Der Anruf der Erasmusbeauftragten ging an eine Mitarbeiterin von "studentski domovi", der Verwaltung der "studentski doms". Sie erwartete mich bereits als ich eintraf und ich musste ein paar Formulare ausfüllen. Im nächsten Raum wartete dann eine andere nette Dame, die auf den oberen Teil des Vertrages zeigte und sagte: "This is your adress, you have to sign here!" An solchen Stellen lunzt der Ex-Kommunismus unter der schillernden Decke hervor. Ich hatte keine Optionen, wie ich das gewohnt bin. Ich wohnte jetzt einfach da, wohin ich zugeteilt wurde. Keine Fragen, eine einfache, klare Zuteilungslogik danach wo man studiert.
Also dann ab zum studentski dom direkt an meiner Fakultät. Ein wenig erschreckt war ich zunächst schon. Man stelle sich folgenden ersten Eindruck vor:


>>>Fortsetzung folgt<<<