Zeit
Die unsagbaren Vorzeichen der Zeit
verlieren immer dann ihre Gültigkeit,
wenn im Moment des Augenblicks
sich eines dieser Wunder ergibt.
Wann immer ich wahr war,
war Symbolik meist sinnlos,
wurden Netze unnötig,
denn sie fangen dich bloß.
Es sei denn
dieser Augenblick,
der für die Ewigkeit
bestimmt zu sein scheint,
vergibt sich auf ewig
seine unsagbare Nähe.
Riesengroß schien der Sinn dessen,
was auf nimmer immer,
für die Ewigkeit bestimmt sein wird.
Zeit, das ist ein schönes Wort,
das immer dann,
wenn sie ihre Kraft verliert
an Sinn gewinnt.
Riesengroß war auch ihre Bedeutung,
bevor ich hierher kam.
Zwischen den Zeilen,
entschied sich immer dann,
was auf nimmer und ewig
dort stehen wird:
Das Wortlose,
das Einverständnis,
dessen unglaubliche Nähe
sich erst dann ergibt,
wenn sich sagbar,
unsagbar,
eine Leere erschwingt.