Çok Su!
Ich kam daheim ins Wohnheim,
spät war der Abend schon,
ein letzter Gang muss schon sein,
drum ich der Toilette frohn.
Oh Schreck, was passierte nun,
das Wasser lief gar sehr,
und ganz ohne mein Zutun,
wurde aus dem Raum ein Meer.
Ich lief, so schnell ich kann,
zum Sicherheitsbeamt',
und versucht's mit Fuß und Hand,
dem Türkisch unbekannt.
Tuavlet, Tuavlet!, sagte ich adrett,
drei Herren schauten entgeistert,
Çok Su, sehr Wasser!, fügte ich hinzu,
der Boden wurd' immer nasser.
Einer kam mit mir, er hatte verstanden,
die anderen jedoch lachten,
er sagte zu ihnen "Maniak"
während wir langsam die Treppe fanden.
Es lief wie gehabt,
drum Haupthahn sollt' gefunden,
als er ihn dann gepackt,
war's Wasser schnell verschwunden.
Mit Hand und Fuß ein letzter Gruß,
teschekürlar, ganz entspannt,
da erklärt er mir, wie soll's auch sein,
morgen früh werd ich wieder entsandt.
Ich soll es noch mal sagen,
was heute abend geschah,
dass heut' an diesem Abend,
ich hier das Wasser sah.
Wie das wohl geht, das fragt ihr euch,
ich wüsst' es auch sehr gern,
dem Türkisch unbekannt, mit Fuß und Hand,
wie soll ich das erklär'n?!