Da fehlt was... (Ein Gedicht für Marian)

Ich laufe,
dieser Tage,
durch Straßen
und Menschenmengen.
Fühle mich allein,
weil da noch was
fehlt.
Die Suche nach
der Gewohnheit,
ist die Sehnsucht
nach dem Echten.
Warum lasse ich nicht
einfach los?
Lasse mich treiben
und versinke
in Sinnlosigkeit.
Was schrieb ich einst?
Die Sinnlosigkeit
sei ein versunkener Kahn.
Jetzt grabe ich nach ihr
und finde doch
gar nichts.
Es wäre einfacher,
wäre ich nicht allein,
aber die Sinnlosigkeit
findet man
leider
wohl doch
nur alleine.
Macht das
einen Sinn?
Was wünschte mir einst
Marian?
Viel Sinnvolles
und genau so viel
Sinnloses.
Er hatte da schon
viel von mir
verstanden,
mehr als ich...