Im Bilde

Während er dann so rumläuft,
hier und da ein Lächeln verschenkt,
da bieten sich ihm hunderte
und aberhunderte
Gelegenheiten:
Sich selbst ein Stück zu erweitern
oder einfach mal wieder
ein Anderer zu werden,
Gewohnheiten aufzugeben,
um sich
dem Unbeschreiblichen hinzugeben,
um es dann eines Tages beschreiben zu können.
Er aber bleibt innig, glaubt
genug gesehen zu haben,
um sich hier und da
im Bilde zu sein.
Wieder alles aufzubrechen,
wieder alle Gewohnheiten,
alles Sehen neu zu ordnen,
wieder unmöglich werden
und sich dem Anderen,
dem Fremden
hingeben.
Welche Energien braucht er dafür,
um sich eines Tages tatsächlich
im Bilde zu sehen?