Lebenszeichen

Liebe Leute,
eine Menge ist passiert seit dem letzten Eintrag. Der erste Schock ist erstmal vorbei, das Leben hier in Belgorod nimmt langsam Formen an. Ich schaffe es alerdings kaum, diesen Blog noch nebenbei zu fuehren. Auch faellt es mir schwer mich auch nocgh auf Deutsch halbwegs verstandlich auszudruecken. Die Kommunikation hier laueft ausserhalb der Gruppe aus Bremen ausschliesslisch auf Russisch und so bin ich nicht wenig konfotniert mit einer Sprache, die ich noch gar nicht so lange lerne. Es ist alles sehr intensiv, zudem leben in unserem Wohnheim auch noch viele auslaendische Studierende. Wir bekommen jeden Tag Besuch aus Equador, Mosambique, Angola, China... Alles sehr spannend, wie eine Erasmuscommunity nur eben auf Russisch.
Jeden Tag haben wir 2 bis 5 AStunden Unterricht, von Sprachpraxis bis zu russischer Kultur. Ich bin in der Gruppe mit derjenige mit dem geringsten Kenntnisstand in Rusisch. Das bedeutet eine Menge Konzentration und Arbeit aber auch eine Menge Spass.
Es bleibt aber kaum Zeit, hier noch viel anderes zu sehen. Gestern waren wir in einer Disko tanzen und vorgestern war ich mit Sarah aus meinem Kurs zu Besuch bei Marte und ihrem Freund. Dort habe wir drei Stunden Vareniki gemacht. Ein lebhafter und netter Abend.
Ich hoere jetzt mal auf zu schreiben, wir muesen noch Hausaufgaben machen.